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Diagnose and
Treatment Options Veterinary Examination in Europe/US/Canada A typical examination might
include the following: translation is being continued In den wenigsten Fällen wird jedoch eine Ursache bestimmt werden können, leider! Denn HS ist oft die "Spitze des Eisbergs" vielzähliger Erkrankungen und Veränderungen im Körper eines Pferdes. Aber wie schon erwähnt, nur durch das Ausschlußverfahren kann ein Tierarzt Gründe eingrenzen oder ausschließen, um eine dementsprechende Behandlung einzuleiten. Aufgrund der Vielzahl der Ursachen ist solch eine gründliche Untersuchung kostspielig. Nur als Anhaltspunkt: die Kosten der intensiven Untersuchung meines Hengstes Telcaro, inkl. Ultraschall, exkl. Virentests (denn die Ursache, ein Unfall, war bekannt) beliefen sich auf knapp € 1500.
Behandlungsoptionen 1. Schulmedizin Die medizinische Behandlung muß individuell erstellt werden. In wenigen Fällen ist eine Behandlung aufgrund einer Ursachendiagnose möglich. In der Mehrzahl der Fälle jedoch ist eine genaue Ursache nicht festzustellen. Neben der allgemein üblichen Verabreichung von 4 Medikamenten, die aus der Humanmedizin stammen, werden Operationen an der Wurzel des Trigeminusnerven, sowie an den einzelnen Nervenästen dieses Nerven durchgeführt. Medikamente: 1. Cyproheptadin, es wird hauptsächlich beim photischen HS eingesetzt. Es ist ein Antihistaminikum. Es besitzt hohe Anti-Serotonin-Aktivität und übernimmt die Funktion eines Calciumkanal-Blockers. Ein aggressives Beenden der Behandlung führt unweigerlich zum Wiederauftreten der Symptome. Siehe Artikel über Cyproheptadin 2. Carbamacepin (Carbamazepine) ist ein Anti-Epileptikum. Es unterdrückt den Schmerz assoziiert mit der Neuralgie. Viele Pferdebesitzer beobachteten gute Resultate mit dieser Droge alleine oder in Verbindung mit der Erst genannten. Die Pferde sollten vor und während der Therapie getestet werden. Leberschädigung ist eine der Nebenwirkungen. Koliken können während einer hohen Dosierung und beim Absetzen der Dosis auftreten. 3. Melatonin wird bei der saisonalen Form der Neuralgie angewendet. Es ist ein neurosekrotorisches Hormon. Es wird ein Zusammenhang zwischen der Tageslicht abhängigen Melatoninproduktion und diesem Typen der Neuralgie gesehen (Madigan, USA). 4. Kortisonpräparate. Hiervon sei dringend abzuraten, denn diese Pferde produzieren einen viel zu hohen Wert an körpereigenem Cortisol. Zweck einer Behandlung sollte es sein, diese Produktion zu verringern. Das geliebte Allheilmittel Kortison fügt in der HS Behandlung eher Schaden hinzu. 5. Weitere Drogen: Phenytoin (Dilantin®), Gabapentin (Neurontin®), and Baclofen (Lioresal®), Lamotrignine (Lamcital®). Many of the medications used to treat TN are those originally designed to treat seizures. The anti-seizure agents in these medications suppress excessive nerve tissue activity. If pain becomes more frequent and severe, increased doses of medications are required. This may lead to intolerable side effects and/or inadequate pain control. Since TN is extremely painful, but not life threatening, the goal of therapy is to minimize the dangerous side effects. 2. Alternative Medizin 1. Technische Hilfsmittel wie Nasennetze, Lichtschutzmaske mit und ohne Ohren- und Nüsternteil. Geflochtene Bommeln am Nasenriemen befestigt, die eine Überstimulierung des Trigeminus Nerven hervorrufen, indem sie konstant die Nüstern und den Lippenbereich immer wieder berühren. 2. Homöopathie. Heel Cerebrum Compositum wird erfolgreich in der Behandlung von Kindern mit Schädeltrauma angewandt und soll die Nervenheilung unterstützen. Ich gab es Caro und 7 Pflegepferden jede Woche 2 mal für 6 Wochen, dann 1 Woche Pause und wiederholte diese Perioden für 2 Jahre. Ob es etwas bewirkt hat, weiß ich nicht zu beurteilen. Geschadet hat es ihm und den anderen Pferden augenscheinlich nicht. Aconit hat nur bei einigen Pferden ein Resultat gezeigt, z.B. wurden die Panikanfälle und die Schreckhaftigkeit geringer, jedoch änderte sich nichts an den Symptomen. Weitere homöopathische Heilmittel, sowie Bachblüten Präparate wurden mit mehr oder weniger gutem Erfolg zur Milderung oder Unterdrückung der Symptome angewandt. Jedoch ist mir noch kein Fall von den 563 Pferden in meiner Liste bekannt, der alleine durch diese Heilmittel geheilt wurde. 3. Entgiftung und Immunverstärker wie Chlorella und Spirulina, beides Algen, entgiften und unterstützen den Körper in seinen Abwehrkräften. Vit. B, speziell, 6 und 12 unterstützen die Nervenheilung. Frisch gemahlene und als Tinktur zubereitete Korianderblätter entgiften ebenfalls, bedürfen aber eine genaueste Dosierung! 4. TCM Kräuter Therapie (Traditionelle Chinesische Medizin) hat letztendlich meinen Hengst Telcaro und viele andere Pferde vom HS befreit. Telcaro ist seit Ende 2005 HS frei, bekommt keinerlei Medikamente oder andere Heilmittel, ist in Beritt und wurde im Sommer 2007 in der L-Dressur vorgestellt. Es ist eine sehr genau auf das individuelle Pferd abgestimmte Therapie, verlangt viel Geduld vom Besitzer und benötigt mehrere Jahre, wenn das Management des Pferdes angepaßt wird und chemische Belastungen wie Impfungen und Wurmmittel ausgesetzt werden. Viele weitere Pferde sind hierdurch HS frei geworden. Allerdings haben wir es noch nicht bei Virus infizierten HS Pferden angewandt. 5. Akupunktur 6. Chiropraxis und Osteopathie 7. Magnetfeldtherapie Die drei letzt genannten Heilmethoden sollten meines Erachtens als unterstützende Begleittherapie einbezogen werden. Verspannungen werden gelöst, Schmerzen gemildert, Überreizungen vermieden. 8. Virale (zB Herpes/Borna) oder bakteriell (zB Borreliose) erkrankte Pferde
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