Home Was ist Headshaking? Symptome & Checkliste Ursachen Diagnose & Therapie TCM Therapie ForschungBerichteKontakt

   

 • Home

 • Was ist Headshaking?

 • Symptome
 
Ursachen
 
Diagnose & Therapie
 Forschung
 
TCM Therapie
 
TCM vs Schulmedizin
 
Yin & Yang
 
Headshaking ist heilbar
 
TCM Praxis
 
Fallberichte
 
Video Clips
 
Produkte f. HSer
 
Management f. HSer
 
Inhalt
 
Kontakt
 
Impressum

 

Benutzerdefinierte Suche

 

 

 

Der Inhalt dieser Website ist urheberrechtlich geschützt 

The content of this site is copyrighted

 

Symptome

Headshaking - wie sieht das aus?
Es ist 'normal', daß Pferde, wenn von Insekten gestört, mit dem Kopf schlagen oder wenn sie aufgeregt oder frustriert sind (z.B. Rennpferde beim Start eines Rennens). Jedoch, ein Pferd ist ein Headshaker, wenn dieses Kopfschlagen ohne erkenntliche Ursache auftritt, beim Reiten oder anderer Arbeit oder frei laufend.
Das Ausmaß der Symptome ist von einem individuellen Pferd zum anderen sehr unterschiedlich.  Manche schlagen so gewaltig, daß Reiter und/oder Pferd in Gefahr geraten.  Einige Pferdebesitzer sind in der Lage, mit ihren HS Pferden zu leben, jedoch viele Pferde werden so gestreßt und damit eine Gefahr für ihre Umwelt, daß sie eingeschläfert werden müssen. Für eine erfolgreiche Behandlung ist es von großem Nutzen, das Verhalten genau zu beobachten.  

TYPISCHE Symptome des Headshaking Syndroms

mehr oder weniger starkes, unbeabsichtigtes und explosives, horizontales oder kreisendes Kopfschlagen;

schnelles und kurzes Nicken wie durch Stromschlag;

"falten" der Oberlippe;

Kopfschlagen, als ob etwas in die Nüstern geriet;

extrem häufiges Schnauben; 

Kopfschlagen beim Auftrensen, Aufhalftern;

übersensible Nüstern bei Berührung;

mit der Nase am Boden entlang streichen, an Wänden, Objekten,
den eigenen Beinen;

zusammen pressen der Lippen;

reiben der inneren Oberlippe über scharfe Ecken und Gegenstände;

ständig mit der Zunge am "spielen", als ob etwas in den Zähnen sitzt;

klarer bis weißer Nasenausfluß; 

unwillig unter dem Reiter oder and der Hand vorwärtszugehen;

schnell irritiert und angespannt;

von schreckhaft bis zur Panik;

schnell erschöpft; 

ungewöhnlich häufiges Liegen oder Ausruhen mit gesenktem Kopf;

Gewichtsverlust;

ständiges Scheuern am Kopf;


Zusätzliche Anzeichen

Beschützend in der Kopf und Nüsterngegend, z.B.: den Kopf unter dem  Schweif eines anderen Pferdes verstecken, in Wasser tauchen, im Dickicht  verstecken, sowie gegen Wände drücken;

generelle Hypersensibilität des Kopf und Genicks;

Husten;

Stolpern oder auch eine eigenartige Kopfhaltung;

Entzündete und/oder wäßrige Augen;

verkrampfen der Nüstern;

Schwellungen und Haarverlust am Kopf  (welches auch vom ständigen Scheuern herrühren kann);

schweres Atmen;

 

All die obigen Symptome können zur Lethargie führen oder auch zu einem nervösen und unberechenbarem Pferd.
Die Konzentration und Turniereinsatzbereitschaft leidet. Denken Sie daran, daß das veränderte Verhalten und der Leistungsabfall ein Resultat dieser Erkrankung ist und das Pferd auf keinen Fall dafür bestraft werden sollte.

Vereinzelt können diese Symptome Anzeichen für eine weitere Erkrankung sein, oft durch das HS und dem damit geschwächten Immunsystem verursacht (z.B. Erkrankung der Atmungsorgane). 

Was empfindet das Pferd?

Wie der Mensch von leichtem Jucken über Sehstörungen bis hin zum Schmerz empfindet und leidet, so empfindet es auch das Pferd während einer Attacke oder auch in konstanten Ausmaßen.
Da die Headshaking Symptome mit vielen anderen Krankheiten verbunden sein können, ist es außerordentlich wichtig einen erfahrenen Tierarzt zu Rate zu ziehen. Die möglichen 'Ursachen' werden im nächsten Kapitel genauer beschrieben. Es ist sehr wichtig, das Pferd nicht nur auf einen Verdacht zu untersuchen, z.B. Atmungsorgane, sondern gleichzeitig alle anderen Organe mit in die Untersuchung einzuschließen. Häufig, wenn ein Krankheitsherd erkannt und behandelt wurde, gehen die HS Symptome zurück; mittlerweile ist man bei dem idiopathischen, photischen und saisonbedingtem HS mit verschiedenen Mitteln sehr weit in der Heilung fortgeschritten.

Wie differenziert man HS  vom verhaltensbedingten Kopfschlagen?

Wie auch ein Tierarzt kann man als Besitzer mit dem Ausschlußverfahren feststellen, ob ein Pferd unter Headshaking leidet.

1. Shakt das Pferd nur unter dem Reiter? Passen Sattel und Trense korrekt zu diesem Pferd, drückt es vielleicht im Genick oder im Gesicht, am Widerist? Evtl. den Sattler holen. 

2. Leidet Ihr Pferd am Gurtzwang? Dort kann sich ein sekundäres Syndrome "verstecken". 

3. Shakt es zuerst gar nicht, aber beginnt nach der Aufwärmphase? Ein Grund das Nackenband und die Wirbelsäule untersuchen zu lassen.

4. Shakt Ihr Pferd mit Sattelzeug, aber ohne Reiter? Oder vielleicht nur an der Longe? Fängt es schon an Symptome zu zeigen, sobald es Arbeit erwartet? Anspannung kann hier ein Auslöser für HS sein.

5. Shakt Ihr Pferd, wenn Sie es nur mit Halfter reiten? Wenn nicht, TA holen, Zähne, Kiefer, Luftsack, Mundhöhle untersuchen lassen.

6. Lassen Sie versuchsweise auch mal den Nasenriemen weg, reiten mit Gebiß, shakt es immer noch? Wenn nicht, TA holen und durch Eingabe von Antihistaminen testen lassen.

7. Tritt HS auf, wenn es frei läuft oder gar auf der Weide? Manche Pferde shaken nur auf der Weide. 
Testen Sie daher auch an der Longe oder beim Freilaufen, ob das HS ohne Zaumzeug und ohne Sattel auftritt.

8. Shakt es unter einem Fremdreiter, der es mehrmals geritten hat? Nein? Beraten Sie sich mit einem guten Ausbilder.

9. Shakt es mit Nasennetz oder probeweise mit einem Stück Perlonstrumpf über die Nüster gezogen? Wenn nicht, leidet es sehr wahrscheinlich unter HS. (Anleitung/Bild für das Nasennetz folgt)

10. Shakt Ihr Pferd nur zu einer bestimmten Jahreszeit , wenn Sie eine bestimmte Strecke ausreiten? Wenn ja, notieren Sie sich die dort wachsenden Pflanzen, speziell solche die in Blüte stehen. HS kann durch Allergien mit ausgelöst werden.

11. Shakt Ihr Pferd hauptsächlich zu einer Seite, sollten Sie das betreffende Ohr überprüfen lassen. Eine Entzündung, Fremdkörper oder Insekten könnten die Ursache sein.

12. Shakt Ihr Pferd bei Beginn der warmen Jahreszeit? Dann könnte der höhere Melatoninspiegel der Auslöser sein.

13. Reagiert Ihr Pferd Winter wie Sommer auf starke Lichtreizungen? Probieren Sie mit einer Lichtschutzmaske zu reiten. Hört das HS auf, leidet Ihr Pferd unter photischem HS oder der sog. Sonnenallergie. Lassen Sie es nur im Dunkeln auf die Weide; stoppt das HS, ist der Fall ziemlich abgeklärt, der opthalmische Zweig des Trigeminus Nerven ist geschädigt. Weitere Untersuchungen sind jedoch gerade in Deutschland vonnöten, um festzustellen, ob vielleicht sogar eine Infektion durch den Bornavirus besteht, der die Retina schädigt.

Juli 2004 

 

 

All rights reserved • Copyright © Equis TCM 2009 • Re-publishing or any use with permission only

You are visitor #
Free Site Counters

counter